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Happy End Geschichte von Numi

Geschrieben von Hundeliebe-grenzenlos am .

Endlich haben wir wieder eine schöne Happy-End-Geschichte für euch! ❤️

Heute möchten wir euch Numi vorstellen. Wie alles begann und wie es Numi heute in ihrer Familie geht, könnt ihr auf der nächsten Seite nachlesen. 

Ein ganz herzliches Dankeschön an Numis neue Familie für diese wunderbare Happy-End-Geschichte. Davon können wir – und das gesamte Team – einfach nie genug bekommen. 💕

Numi


Lange haben wir uns mit dem Gedanken auseinandergesetzt, einen Hund zu adoptieren. Wir hatten uns eigentlich entschieden, dass wir auf jeden Fall einen Hund von einer Pflegestelle kennenlernen wollten, bevor wir uns final entscheiden. Die Weihnachtsfeiern wollten wir nutzen, um zu schauen, welche Hunde in Frage kommen könnten. Da wir zwei Kinder haben, wollten wir sichergehen, dass wir einen Hund zu uns nehmen, der mit Kindern zurechtkommt und der auch für unsere Kinder passend ist.

Dann kam alles doch ein bisschen anders: Wir entdeckend die Fotos von Kaya und Kayana auf Instagramm und hatten das Gefühl, dass einer von den Kleinen unser Hund sein könnte. Und dann ging alles ganz schnell. Wir füllten die Selbstauskunft aus und knapp eine Stunde später, bekamen wir schon eine Antwort. Direkt verabredeten wir uns mit Eva (unserer Vermittlerin) für den nächsten Tag zu einem Telefonat. Plötzlich wurde alles von jetzt auf gleich sehr konkret und tausende Fragen kamen uns in den Sinn. Also haben wir uns daran gemacht, alle Unsicherheiten und Unklarheiten aufzuschreiben, damit wir diese am folgenden Tag stellen konnten.

Während des Telefonats mit Eva fühlten wir uns so gut beraten, sie nahm all unsere Fragen und Sorgen ernst und gab damit das Selbstvertrauen, dass wir es schaffen können, einem kleinen Welpen ein gutes Zuhause zu bieten. Zum Ende des Telefonats haben wir abgesprochen, dass wir noch eine Nacht drüber schlafen, um zu einer finalen Entscheidung zu kommen - im Herzen war die Entscheidung aber bereits gefallen, dass wir die kleine Kayana adoptieren möchten.

Und so kam es, dass die kleine Maus (mit ein wenig Verzögerung wegen eines Schneesturms) am 25.01. bei uns einzog und den neuen Namen Numi bekam. Noch so klein und ängstlich war Numi und gleichzeitig mit so viel Vertrauen und Liebe zu uns. Sie hat direkt ihr neues Körbchen und die Spielsachen, die die Kinder für sie ausgesucht haben, für sich entdeckt und wir waren einfach nur verzückt.

Unsere Wohnung (und vor allem unser Bett) war in den ersten Tagen Numis Safe-Space. Draußen stand sie noch zitternd auf der Wiese und wollte eigentlich direkt wieder zurück nach Hause. Schnell haben wir gemerkt, dass sie noch so ängstlich war, dass sie sich vorerst nur drinnen lösen konnte. Wir haben einfach beschlossen, ihr die Zeit zu geben, die sie braucht, um anzukommen und sich zu gewöhnen. Und nach drei Tagen kam alles von selbst und sie hat ab dann ihre Geschäfte draußen verrichtet. Bis sie sich ganz an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, dauerte es noch eine ganze Weile. Wir haben selbst erst einmal gemerkt, wie viele Geräusche in der Stadt zu hören sind, die für einen kleinen Hund ganz ungewohnt sind.

Unsere Erfahrung war, dass Numi schlicht Zeit, Geduld und Liebe brauchte – alles andere kam wie von selbst. Numi lernt schnell auf Kommandos zu hören, das andere Hund tolle Spielgefährten sind und es riesigen Spaß macht, mit den Kindern aus der Nachbarschaft um die Wette zu laufen.
Jetzt ist Numi schon seit mehr als 4 Monaten Teil unserer Familie und wir können uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Sie ist unfassbar lieb und unkompliziert. Es geht im Übrigen auch keine Woche vorbei, in der nicht mindestens eine Person fragt, was sie denn für eine Hunderasse sei, weil sie so hübsch aussieht und so lieb mit den Kindern tobt.

Natürlich hat sich unser Alltag seit dem Einzug von Numi verändert – auch wenn es mehr Rücksichtnahme und Planung und weniger Selbstbestimmtheit mit sich bringt, finden wir, dass es uns allen gut tut, nach einem anstrengenden Tag mit Numi die Welt zu entdecken statt mit dem Handy auf dem Sofa zu sitzen und mit Medien die Zeit an sich vorbei ziehen zu lassen. Und wenn unsere Tochter abends vor dem Körbchen liegt, Numi streichelt und flüstert: „Numi, du bist mein wertvollster Besitz“, dann wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.

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